Japanisches Werbematerial für „Paris, Texas“ (1984)
Wim Wenders' „Paris, Texas“ wurde in Japan auf VHS veröffentlicht, als Teil der Bemühungen des Landes, internationales Arthouse-Kino in den 1980er Jahren einem breiteren Publikum zugänglich zu machen.
In Japan wurde „Paris, Texas“ begeistert aufgenommen, und mehrere Publikationen verglichen Wenders' Stil mit dem des legendären japanischen Regisseurs Yasujirō Ozu (Tokyo Story) – nicht wegen des Inhalts, sondern wegen des Rhythmus, der Stille und der emotionalen Wucht der unausgesprochenen Dinge.
Wenders bezeichnete Ozus Werk schon lange als den „heiligen Schatz des Kinos“. 1983, mitten in der Planungs- und Drehphase von „Paris, Texas“, reiste Wenders nach Japan, um „Tokyo-Ga“ zu drehen, einen Dokumentarfilm über die Überreste von Ozus Tokio.







